Bergbaugeschichte

Historische Beschreibungen der Goitzsche erzählen von einem großen Wald im Tal der Mulde, einem typischen Auwald mit einer artenreichen Fauna und Flora. Bereits 1908 wurde die erste Kohle in der Grube „Leopold“ gefördert. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde der Großtagebau Goitzsche erschlossen. In der Folge wurde 1975 der Flusslauf der Mulde und weitere kleine Flüsse (Lober und Leine) aus dem Revier verlegt. Fast der gesamte Wald wurde gerodet, das Grundwasser großflächig über 80 m tief abgesenkt, die Bodenstrukturen vollständig zerstört. In der Braunkohlenlagerstätte fand man ein großes Bernsteinvorkommen. Etwa 400 Tonnen „Tränen der Götter“ wurden zwischen 1976 und 1993 gefördert.
Teile der ausgekohlten Goitzsche dienten bis 1990 der Armee der DDR als Übungsgebiet. Einige Bereiche wurden in den achtziger Jahren wieder aufgeforstet. Nach der Wiedervereinigung rentierte sich die Weiterführung des Tagebaus nicht mehr. Aus der Bergbaulandschaft sollte nun eine Naherholungs- und Freizeitlandschaft mit Campingplätzen, Badestränden, Marinas, Rad- und Wanderwegen entstehen.

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