Sanierung

1991 begannen die Sanierungsarbeiten. Die vorhandenen Geräte, Schienen, Versorgungsleitungen und Gebäude wurden beseitigt. Zur Herstellung der Standsicherheit wurden die Böschungen stabilisiert und großflächig abgeflacht. Viele der offenen Sandflächen wurden aufgeforstet. Ende der neunziger Jahre begann dann die Flutung der beiden großen Restlöcher mit Muldewasser. Nach dem Abstellen der Pumpen zur Förderung des Grundwassers begannen sich auch die restlichen fünf kleineren Restlöcher mit Wasser zu füllen.

In Zusammenarbeit zwischen Naturschutz und Sanierern gelang es bereits in dieser Zeit, in den naturschutzfachlich besonders wertvollen Bereichen auf eine Sanierung zu verzichten, bzw. diese auf ein Mindestmaß zu beschränken. Denn für den Naturschutz sind gerade unregelmäßige Böschungen mit tiefen Erosionsrinnen und einer hohen Entwicklungsdynamik von Bedeutung. Eine Aufforstung hätte in den Bereichen, die sich die Natur schon selbst zurückerobert hatte, dieses neue Leben zerstört.

Zwischen den Seen wurde zur Entwässerung des dauerhaft nachdrängenden Grundwassers ein Gewässerverbund durch Gräben geschaffen, diese gewährleisten, das die Seen nicht „überlaufen“.

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